Aktuelle Termine

Liebe Eltern, liebe Gäste,

inzwischen wurde die landesweite Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag, 17. März bis Sonntag, 19. April, beschlossen. Auch unser Waldorfkindergarten in freier Trägerschaft, schließt bis zum Ende der Osterferien seine Türen.
Wir beobachten weiterhin die Entwicklung und halten Sie über Änderungen auf dem Laufenden.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Waldorfkindergarten Leonberg.
Bleiben Sie gesund.

Corona Virus / Information Aktuell

30. März 2020

Gemäß den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg sind die Kindertageseinrichtungen und Schulen ab

Dienstag, 17. März 2020 bis zum Ende der Osterferien geschlossen.

Für die Kinder des Waldorfkindergartens Leonberg  wird eine Notbetreuung angeboten. Den Eltern wird regelmäßig ein Abfrage-Formular zugesandt, um gegebenenfalls die Notfallbetreuung  einzurichten. Falls die Eltern unseres Kindergartens zu dem Personenkreis gehören und Betreuungsbedarf für Ihr Kind/Ihre Kinder haben, dann melden Sie sich bitte per Mail bei der Leitung unserer Einrichtung bzw. richten Ihre Anfrage an. Die Kontaktdaten sind Ihnen bekannt.

 

Die Landesregierung hat mit Datum 17. März 2020 (in der Fassung vom 28. März 2020) eine
Verordnung  über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO)
herausgegeben.
In diesem Schreiben wird der Anspruch auf Notbetreuung für Eltern unter §1 Abs. 4 wie folgt beschrieben:

Notbetreuung wird für Kinder bereitgestellt,

„…sofern beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne von Absatz 6 tätig und nicht abkömmlich sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist; die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat.“

Kritische Infrastruktur im Sinne des Absatz 4 sind nach §1, Abs. 6 insbesondere

1.die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

2. die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht

2a. die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen,

3. Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG), soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn oder Arbeitgeber unabkömmlich gestellt werden,

4. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind,

5. Rundfunk und Presse,

6. Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,

7. die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie

8. das Bestattungswesen.

Ausgeschlossen von der Notbetreuung sind gemäß §1, Abs. 5 Kinder,

die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
die sich innerhalb der vorausgegangenen 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder
die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.
Für alle Kinder, die sich nicht in der Notbetreuung befinden gilt § 1, Abs.8:

„Schülerinnen und Schüler sowie Kinder, deren bisher besuchte Einrichtung einem Betriebsverbot unterliegt und für die nach den Absätzen 1 bis 7 keine Ausnahme vorgesehen ist, dürfen die betreffenden Einrichtungen nicht betreten. Die Personensorgeberechtigten haben für die Beachtung der Betretungsverbote zu sorgen“.

Notfallpädagogische Krisenhotline zu Corona

Notfallpädagogische Krisenhotline zu Corona
März 2020

Die Ambulanz für Notfallpädagogik am Parzival Zentrum Karlsruhe hat in Kooperation mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners/Notfallpädagogik und der Ambulanz für Notfallpädagogik München eine bundesweite Hotline eingerichtet.

Die Hotline ist seit Dienstag, den 24.03.2020 täglich für Eltern, aber auch für Kinder und Jugendliche erreichbar, die sich in ihrem häuslichen Umfeld überfordert, geängstigt, destabilisiert oder bedroht fühlen. Ihnen soll in einem notfallpädagogischen Beratungsgespräch psychosoziale Erste Hilfe angeboten werden.

Sie ist von 9-21 Uhr unter der Nummer 0721-6807866-22 zu erreichen.

Darüber hinaus produzieren die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners Rudolf Steiners eine Serie von Video-Clips mit Hinweisen, Ratschlägen und konkreten Beispielen aus der notfallpädagogischen Praxis zur psychosozialen Stabilisierung von Kindern und Jugendlichen in Krisen, die auch in der eigenen Wohnung umgesetzt werden können.

Die ersten Video-Clips sind bereits online:

www.parzival-zentrum.de

www.freunde-waldorf.de/Notfallpädagogik

www.youtube.de: Corona Notfallpädagogik.

Corona-Pandemie – Aspekte und Perspektiven

Ein Beitrag von Dr. med. Matthias Girke und Georg Soldner

Freie Hochschule für Geisteswissenschaft Medizinische Sektion am Goetheanum
Auszug ….

„Das Wesen der Erkrankung“

Erkrankungen haben verschiedene Ebenen. Die sichtbaren Symptome fügen sich zu einem Ganzen, dem jeweiligen Krankheitsbild. In ihm spricht sich ein Typus aus: Erkrankungen können sich klinisch sehr unterschiedlich entwickeln und haben dennoch etwas Gemeinsames. Der Typus einer Erkrankung ist deren geistiges »Prinzip«, das sich in den erkrankten Menschen manifestiert und individualisiert. Damit wird deutlich, dass die Krankheit aus mehr als ihren sichtbaren Symptomen besteht. Diese weisen auf das Wesen der Krankheit, das in den Krankheitszeichen zur Erscheinung kommt. Welche Eigenschaften und Qualitäten hat dieses Wesen der Krankheit? Schon der berühmte Pathologe Rudolf Virchow wies auf die notwendige Disposition für eine Infektionserkrankung hin. Wenn eine Infektionserkrankung eine Disposition braucht, so ist diese offensichtlich mit deren Wesen verwandt. Wir können hier mehrere Ebenen unterscheiden:

• Die allgemeine Disposition, immunologische Anfälligkeit durch Angst, Stress, bewusstseinsmäßige und berufliche Überforderung – ohne Zweifel eine Signatur der globalen, materiell orientierten Leistungsgesellschaft »nach westlichem Vorbild«. Dazu rechnet die zunehmende Bereitschaft, Krankheitssymptome wie Fieber und Abgeschlagenheit als sinnvolle Antwort des Organismus, die zur Ruhe mahnen, zunächst so lange wie möglich zu ignorieren und oft medikamentös zu unterdrücken. Diese Praxis kann wahrscheinlich erheblich zu schwereren Verläufen beitragen. Die überforderte und angespannte Seele und damit ein Fühlen, das Stress und Anspannung entwickelt, disponiert für das Vordringen der Infektion in das rhythmische System.

• Aber auch Bewusstseinsinhalte haben eine Bedeutung: Wenn wir uns der Wahrheit nähern, so erleben wir die Verbindung unseres Wesens mit der geistigen Welt. Das Erkennen der Wahrheit kann Freude, Zuversicht, Vertrauen, Erfüllung wecken. Wir begegnen einer Qualität, die eine notwendige Orientierung gibt, den Menschen aus Anspannung und Unsicherheit befreit und dadurch die leiblichen Gesundungskräfte verstärkt. Demgegenüber kränken die Unwahrheit und die Lüge: Sie trennen den Menschen von der geistigen Wahrheitswelt, isolieren ihn und behindert die heilenden Kräfte, die aus der Wahrheit fließen. Rudolf Steiner gab Hinweise darauf, dass die

»Lügen der Menschheit« epidemiologische Bedeutung haben können. Es geht dabei nicht um den einzelnen Patienten, sondern vielmehr um den Umgang mit Wahrheit in der öffentlichen Diskussion. In einer Zeit der fake news und wahrheitswidriger Entstellungen ist auch diese geistige Dimension von Bedeutung. Rudolf Steiner erwähnt gleichermaßen die Pflege der Spiritualität und das Schädliche materialistischer Gedanken: »Bazillen werden am intensivsten gepflegt, wenn der Mensch in den Schlafzustand hinein nimmt nichts anderes als materialistische Gesinnung. Es gibt kein besseres Mittel für diese Pflege, als mit nur materialistischen Vorstellungen in den Schlaf hineinzugehen und von da, von der geistigen Welt, von seinem Ich und Astralleib aus zurückzuwirken auf die Organe des physischen Leibes[, …].

Zitate: Steiner R: Die Theosophie des Rosenkreuzers, GA 99, Dornach 1985, Vortrag vom 30. Mai 1907.

Steiner R: Wie erwirbt man sich Verständnis für die geistige Welt, GA 154, Dornach 1985, Vortrag vom 5. Mai 1914

Weiter nachzulesen auf:
https://medsektion-goetheanum.org/aktuelles/

Besuchertage

Regelmäßig öffnet der Waldorfkindergarten Leonberg seine Pforten, um Ihnen die Einrichtung vorzustellen.

Zum ersten Kennenlernen unseres Kindergartens bieten wir in regelmäßigen Abständen Informations-Nachmittage an. Um unsere Kindergartenkinder in ihrem täglichen vertrauten Umfeld nicht durch viele fremde Menschen zu verunsichern, liegen die Termine hierfür nachmittags, außerhalb der gewöhnlichen Öffnungszeiten.

Fragen rund um den pädagogischen Alltag mit den Kindern, die menschenkundlichen Grundlagen unserer Arbeit und das Elternengagement stehen im Mittelpunkt dieser Nachmittage.

Termin: 22. April 2020
jeweils um 15 Uhr bis 16:30 Uhr

Wir würden uns sehr freuen, Sie in unseren Räumen begrüßen zu dürfen!
Bitte melden Sie sich direkt im Waldorfkindergarten an unter 0 71 52 / 2 84 94 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail an info@waldorfkindergarten-leonberg.de

Info-Abend

Der Waldorfkindergarten lädt alle Interessenten herzlich zum öffentlichen Informationsabend, in die Räumlichkeiten des Waldorfkindergartens ein (Rutesheimer Str. 50/2b, 71229 Leonberg)

Termin:  neue Termine werden demnächst bekannt gegeben
Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.  Ab 19:30 Uhr laden wir Sie ein, die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Unter dem Motto „Was ist eigentlich anders am Waldorfkindergarten?“ werden die wesentlichen Merkmale des vorschulischen Bildungskonzepts und die besondere Form der Zusammenarbeit in der Kindergartengemeinschaft dargestellt. Unsere Pädagogen geben einen ausführlichen Überblick über das pädagogisch-künstlerische Konzept des Waldorfkindergartens.

Im Anschluss an die einführenden Vorträge besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit den Erzieherinnen und dem Vorstand des Kindergartens, um individuelle Fragen zu klären.

Alle interessierten Eltern sind herzlich willkommen! Wir würden uns sehr freuen, Sie in unseren Räumen begrüßen zu dürfen!

Bitte melden Sie sich direkt im Waldorfkindergarten an unter 0 71 52 / 2 84 94 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail an info@waldorfkindergarten-leonberg.de

Freie Kindergartenplätze

„Liebe Eltern,

wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass für das pädagogische Jahr 2020/21 alle Plätze in unserem Kindergraten belegt sind. Es tut uns aufrichtig leid, dass wir aktuell keine Kinder aufnehmen können. Wir können Ihnen jedoch gerne eine Vormerkung auf unserer Warteliste anbieten; sollte es passieren, dass eine Familie sich zurückziehen würde und der Platz in unserer Einrichtung frei wäre, so würden wir Sie darüber informieren und zu einem persönlichen Gespräch einladen.
Wir haben großes Verständnis für Ihre Suche nach einem guten Kindergartenplatz für Ihr Kind und müssen Sie trotzdem bitten, bis auf weiteres sich mit der Option der Warteliste zu trösten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die Neu-Kinderaufnahmen werden zur gegebener Zeit wieder gestartet. Zum pädagogischen Jahr 2021/22. Für die Aufnahmen der Kinder ist bei uns einzig und allein das Kollegium zuständig.

Für das Kollegium
Aleksa. Sperandio Muszer – Kiga. Leitung „

100 JAHRE der WALDORFPÄDAGOGIK: Auch bei uns im Waldorfkindergarten Leonberg wird gefeiert!

Glücklich und stolz kann die ganze Waldorfbewegung zurück blicken.

100 Jahre Freude, 100 Jahre Vorurteile, 100 Jahre streitbare Pädagogik, 100 Jahre mehr als „Namen tanzen“, 100 Jahre „einer Pädagogik, die kosmisch verankert ist“, 100 Jahre im pädagogischen Weltgeschehen, 100 Jahre Inspiration, 100 Jahre des pädagogischen Kunstwerks.

Waldorfpädagogik, ist heute lebendiger denn je und sie zieht trotz aller Kritik immer mehr Schüler und Kindergartenkinder an. Was ist Waldorfpädagogik, was macht sie einzigartig, wie „normal“ ist sie? Wer sind die Menschen, die die Pädagogik jeden Tag umsetzen?

Unser Kindergarten blickt auf über 30 Jahre der Bestehung zurück. Wir freuen uns und sind sehr stolz darauf ein Teil der Waldorfbewegung zu sein.

Am 11.10.2019, um 20:00 Uhr durften wir einen besonderen Abend erleben! Eine Begegnung mit der Märchen – Erzählerin. Sie ist Waldorferzieherin. Sie ist professionelle Märchen – Weberin (Erzählkurse bei Troubadour-Märchenzentrum). Sie ist ausgebildet in Stimmbildung, Leierspiel und Tanz. Sie kennt die Symbolik der Archetypen. Sie ist

PETRA ANNA SCHMIDT.

In unseren Räumen gingen wir den „Märchenweg“ in der Entwicklung der Waldorfpädagogik. Eine künstlerische Hommage auf die vergangene Zeit. Folgende Märchen knüpften imaginäre Verbindung zu dem Vergangenen und der Gegenwart: „Die Kristallkugel“ von Brüder Grimm (Schlagwort: Vorurteile), „Dermot mit dem Liebesfleck“ aus dem irischen Märchengut (Pädagogik, die kosmisch verankert ist),  „Die Geschichte von Henny – Penny“ aus dem Englischen (Widmung an die Kinder) und „Der gestiefelte Kater“ von Brüder Grimm („Sorgen für die physischen Grundlagen“ des Lebens).

Notiz von Aleksa. S. Muszer

Homepage der Künstlerin: www. petra-anna-schmidt.de

Waldorf 100

Ein Fest für die Welt – und wir gehören dazu!
Im Jahr 1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart gegründet – 2019 feiert die Waldorfschule ihr 100-jähriges Jubiläum. Viele Menschen kennen inzwischen die Waldorfschule und die Besonderheiten ihrer Pädagogik, doch anderen ist die von Rudolf Steiner begründete und inzwischen an über 1100 Schulen erprobte Pädagogik noch völlig unbekannt. Die erste Waldorfschule wurde in Stuttgart gegründet .

Heute gibt es über 1.100 Waldorf- (oder Waldorfinspirierte) Schulen und knapp 2.000 Waldorfkindergärten in mehr als 70 Ländern und es werden immer mehr. Das Jubiläum wird zum Anlass genommen, die Waldorfschule zeitgemäß weiterzuentwickeln und ihre globale Dimension stärker ins Bewusstsein zu rücken – mit vielen Projekten auf allen Kontinenten. Die Waldorfpädagogik gibt es seit bald 100 Jahren. Sie lebt im Spannungsfeld von tradierten Überzeugungen und neuen Herausforderungen.

Veranstaltungskatalog unter :
www.waldorf-100.org

„100 Jahre Waldorfschule“
Ein Erfolgsmodell feiert Geburtstag / Jubiläumsausgabe
Zeitschrift info3, Ausgabe Januar 2019
www.info3-verlag.de

Entnommen: www.waldorfschule-uhlandshoehe.de

Bericht – Medien und Kindergartenkinder

Es gibt einen gefährlichen Trend in deutschen Kindergärten – er wird uns in 25 Jahren zum Verhängnis (Artikel)

17. August 2017

KindLernforscher sind der Meinung, dass Kinder zu wenig spielen im Kindergarten

Eltern schicken ihre Kinder aus zweierlei Gründen in den Kindergarten: Erstens, damit sich jemand um die Kleinen kümmert, während sie arbeiten oder andere Aufgaben erledigen; und zweitens, um sie für die Schule vorzubereiten. Und zwar bestmöglich.
Und da man nie früh genug anfangen kann, so die vorherrschende Auffassung, sollen Kinder im besten Fall schon im Kindergarten Rechnen, Schreiben oder Fremdsprachen erlernen, damit sie sich danach in der Schule leichter tun, ein besseres Abi haben, auf eine Top-Universität gehen können und in der Arbeitswelt erfolgreich sind.
So stellen sich Eltern das gerne vor. Doch Psychologen und Lernforscher warnen: Unser heutiges Schulsystem bereitet Menschen überhaupt nicht auf die Arbeitswelt der Zukunft vor. „Kinder werden auf ökonomische Effizienz und Funktionalität getrimmt – und dass sie das Abitur schaffen – aber in 20 Jahren wird nur noch derjenige arbeiten und etwas für die Gesellschaft leisten, der es wirklich will“, sagt Hirnforscher Gerald Hüther im Gespräch mit dem Business Insider.

Spätestens in 25 Jahren muss man Spaß an der Arbeit haben

Was meint er damit? Glaubt man einer Studie der renommierten Oxford-Universität, dann werden in nur 25 Jahren 47 Prozent der Jobs verschwunden sein. Die Arbeit wird künftig von Robotern oder Künstlichen Intelligenzen erledigt werden…
Gerald Hüther malt ein fast dystopisches Bild von der Zukunft: „In einigen Jahren werden dann 20 Prozent der Menschen nur noch zu Hause sitzen, ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten und in der Virtual-Reality-Brille leben, weil es keine Jobs mehr gibt, die sie mit ihren Fähigkeiten verrichten könnten.“
Die Lösung der Experten: Das ideologie-getriebene Bildungssystem müsse ein Ende haben. „Das Schulsystem der Nationalsozialisten hatte nur im Sinn, gute Nazis hervorzubringen, das der Kommunisten wollte Sozialisten hervorbringen und das der Industienationen will Konsumenten hervorbringen“, sagt Hüther. Und dieses Schema gelte es zu durchbrechen…

Quelle: https://ondoor.de  (direkt:https://www.businessinsider.de/es-gibt-einen-gefaehrlichen-trend-in-deutschen-kindergaerten-er-wird-uns-in-25-jahren-zum-verhaengnis-2017-4 )

  • Die WHO hat diese Woche Richtlinien veröffentlicht die besagen, dass Kinder im ersten Lebensjahr komplett bildschirmfrei aufwachsen sollten.
    Weltweit setzten Privatschulen zunehmend auf bildschirmfreien Unterricht und folgen damit dem Trend nach früher Digitalisierung nicht. Damit geben sie den Kindern die Möglichkeit , unabhängiges Denken, Sozialkompetenz und Kreativität zu entwickeln…

Quelle: https://ondor.de (direkt: https://eliant.eu )

Vorträge im Waldorfkindergarten

Ankündigung folgenden Vortrages:

Äußerungen der kindlichen Individualität in Schwangerschaft und Geburt
– Erfahrungen eines Frauenarztes und Geburtshelfers
Vortrag mit Aussprache von Dr. Wessel von Loe

(Termin wird noch bekannt gegeben)

 

Unsere Veranstaltungen finden in unserem Waldorfkindergarten Leonberg, Rutesheimer Str. 50/2b  statt.

Aktuelle Info – Gut zu wissen

Lob für Waldorfschulen

Artikel: Veröffentlicht am 27.09.2012 / Die Welt
Von Fanny Jiménez

Wissenschaftsredakteurin

Eine neue Studie zeigt, dass sie lebenstüchtigere junge Menschen entlässt.
„Waldorfschüler – sind das nicht die, die ihren Namen tanzen? Reformpädagogik hat es im öffentlichen Ansehen schwer und wird oft mit skeptischer Distanz betrachtet. Das liegt auch daran, dass es schwer ist einzuschätzen, wie sinnvoll alternative Lernkonzepte tatsächlich sind. Der Waldorfpädagogik geht es nicht anders, auch wenn sie historisch etablierter ist als andere Reformansätze.

Auf einer Pressekonferenz stellte Andreas Schleicher, OECD-Bildungsexperte und internationaler Koordinator der Pisa-Studien, nun eine Untersuchung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vor, die Bildungserfahrungen von Waldorfschülern untersucht hat. Es handelt sich um die erste größere Studie in Deutschland, die Bildungserfahrungen von Waldorfschülern untersucht hat. Es handelt sich um die erste größere Studie in Deutschland, die Schulqualität und Lernerfahrungen auf diese Weise erhoben hat. Mehr als 800 Schüler an zehn Schulen im Alter von 15 bis 18 Jahren wurden befragt. Das Ergebnis: Waldorfschüler lernen im Vergleich zu Schülern an staatlichen Schulen mit mehr Begeisterung, langweilen sich weniger, fühlen sich individuell gefördert und lernen in der Schule besonders ihre Stärken kennen. Während das Lernen 80 Prozent der Waldorfschüler Spaß macht, sind es in Regelschulen nur 67 Prozent. Auch das Schulklima und die Lernatmosphäre wird vom weitaus größten Teil der Befragten, 85 Prozent, als angenehm und unterstützend beschrieben. An Regelschulen finden das nur 60 Prozent. Weiterhin wird die Beziehung zu den Lehrern deutlich besser beurteilt – 65 Prozent der Waldorfschüler stehen hier knapp 31 Prozent der Regelschüler gegenüber.

Auch die Identifikation mit der Schule ist größer als bei anderen Schülern; und zudem leiden Kinder an Waldorfschulen bedeutend seltener an somatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schlafstörungen. Für Schlafstörungen etwa stehen elf Prozent hier 17 an Regelschulen gegenüber. Für die Experten ist dies ein Hinweis darauf, dass Leistungsdruck und Prüfungsangst in Waldorfschulen weitaus weniger Raum gegeben wird als an Regelschulen – und dass den Schülern dies gut tut.

Die Betonung der Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung bereite die Kinder optimal auf das Leben vor, das sie nach dem Schulabschluss erwartet. „Es gibt ein hohes Maß an Kongruenz zwischen dem, was die Welt von Menschen fordert, und dem, was an Waldorfschülern gefördert wird“, sagte Andreas Schleicher. Die Reproduktion von Fertigwissen habe immer weniger Bedeutung, so der Bildungsexperte. „Heute kann man die meisten Prüfungen allein mithilfe eines Smartphones bestehen“, sagt er, „wenn Sie wollen, dass Ihre Kinder schlauer sind als ein Smartphone, dann müssen sie ihnen andere Kompetenzen beibringen.“ Wichtig sei, Wissen kreativ und lösungsorientiert auf neue Bereiche anzuwenden. Darauf werde in Waldorfschulen traditionell großer Wert gelegt, ebenso wie auf das lebensnahe Lernen. Es ermögliche Lernen in der Tiefe, das Wissen nicht nur bis zur nächsten Prüfung konserviere.

Die Fragebogenstudie wurde in Anlehnung an etablierte Studien zur Schulzufriedenheit an Regelschulen entwickelt, etwa an Untersuchungen des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung. Daher konnten die Wissenschaftler Waldorf- mit staatlichen Schulen vergleichen, auch wenn es sich dabei nicht um eine Kontrollgruppe handelt. Zwar ist es schön, wenn Waldorfschüler mit mehr Freude lernen, aber lernen sie auch so gut wie Kinder an Regelschulen?

Auch hier gibt es schwerlich etwas zu bemängeln. Studien zeigen, dass es zwischen den Abschlussnoten von Waldorfschülern und denen von Schülern auf staatlichen Schulen keine statistisch bedeutsamen Unterschiede gibt, auch nicht, wenn man die Durchschnittsnoten nach der Art des Schulabschlusses vergleicht. Nur ein verschwindend kleiner Anteil der Waldorfschüler macht einen Hauptschulabschluss, und Realschulabschluss und Abitur halten sich die Waage. „Es gibt kein Bundesland, das mir bekannt ist, wo Waldorfschüler schlechter abschneiden“, so der Autor der Studie, Heiner Barz.“

Quelle : https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article109490768/Lob-fuer-Waldorfschulen.html

Veranstaltungs-Empfehlungen

Musik und Tanz im Therapeutikum am Kräherwald e.V.
Feuerbacher  Heide 46 / Tel. 0711 – 2578794 Mayomi Weiler

Choroi – Flöten / Elterngruppe für Anfänger
Montags und freitags 11 – 12 Uhr


Kunsttherapie und Eurythmie
Eurythmistin & Eurythmietherapeutin  Astrid Andersen
Splitterstrasse 10a, 70190 Stuttgart / Tel. 0163 – 3712181

Musik und Eurythmie, künstlerisch und therapeutisch
Rosemarie Felber
Schönbühlstrasse 55, 70188 Stuttgart / Tel. 0711 – 260523

Seminar für Malerei e.V.
Brigitte Ketterlinus
Berufsbegleitende Ausbildung / Wochen- und Wochenendkurse
Urachstrasse 41, Stuttgart 70190 / Tel. 0711 – 3102894 / info@seminarfuermalerei.de


Märchenensemble des Eurythmeum Stuttgart: www.maerchen-ensemble.de


Eurythmeum Stuttgartwww.eurythmeumstuttgart.de


Theater Tredeschin für Kinder, Stuttgart: www.tredeschin.de


Pendel-Marionettentheater: www.pendelmarionetten.de

 

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Rückblick: 10-Jahre-Feier am 28.07.2017

Vor der Sommerpause haben wir unsere Kindergartenleiterin – Aleksandra Muszer – überrascht und ganz groß ihr 10-jähriges Wirken in der Gemeinschaft gefeiert.

Es gab:

  • Musik
  • Feierliche Reden vom Vorstand
  • Blumen
  • Kindertänze
  • Unbeschwerte schöne Begegnung

Es wurde:

  • Viel gelacht
  • Schmackhaft gegessen
  • Einander begegnet

Hier und da sind Tränen der Rührung und Dankbarkeit geflossen. Denn: Feste feiern kann unsere Gemeinschaft!
Fotoeinblicke finden Sie zu der Feier in unserer „Fotogalerie“.